W-Seminar 2017/19 – "Musik der Romantik"


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Ungeachtet zunehmender zeitlicher Distanz stehen Empfindungsweisen und Werke des 19. Jahrhunderts nach wie vor im Zentrum des landläufigen Verständnisses von „klassischer Musik“. Die gesellschaftliche Funktion des Komponisten wird seit Ludwig van Beethoven neu bewertet. Der Blick in die eigene Seele, die Begegnung mit inneren Gegensätzen, dem Unscharfen, Phantastischen und Geheimnisvollen führt zu neuen Formen subjektiven Ausdrucks. Kurze „Chrarakterstücke“ liefern Momentaufnahmen emotionaler Zustände. Ahnungen von Möglichkeiten der Überwindung individueller Beschränkungen führen im beginnenden bürgerlichen Zeitalter aber auch zur Entfaltung des Virtuosentums und der Entstehung grenzüberschreitender Großformen (Berlioz, Wagner, Mahler). Mit biografischen Recherchen zu wichtigen Persönlichkeiten und Analysen einzelner Werke kann diesen Tendenzen nachgespürt werden. Daneben könnte die Untersuchung einschlägiger Texte (ETA Hoffmann, Richard Wagner, Eduard Hanslick etc.) wertvolle Einsichten zu grundsätzlichen Haltungen und Tendezen dieser Epoche liefern.