Vorwort

 Meine erste Begegnung mit George Gershwins "Rhapsody in Blue" fand vor ca. 5 Jahren im Opernhaus bei einem Kinderkonzert statt. Dort wurde zunächst das Werk ausführlich erklärt und nach der Pause mit Orchester vorgespielt. Es hat mir schon damals sehr gut gefallen.

Nachdem ich den Film "West Side Story" von Leonard Bernstein im Fernsehen gesehen hatte und wir auch ausführlich die "Pattern" des Stücks in der Schule untersucht hatten, mochte ich diese Art der amerikanischen "klassischen" Musik immer mehr.
Deshalb fiel mir die Wahl eines Themas für die Facharbeit nicht schwer, ich musste mich nur zwischen Gershwin und Bernstein entscheiden. Meine Wahl fiel auf Gershwin, da wir die West Side Story in der Schule schon besprochen hatten und ich über Gershwin noch nicht so viel wusste.

 Es war einfach den Lebenslauf von Gershwin zusammenzufassen, da die Biographen teilweise wörtlich von einander abgeschrieben haben und wohl auch Gershwin Talent hatte, sich in der Öffentlichkeit darzustellen.

 Schwieriger ist es die Musik zu schildern; man muss sie einfach hören!

 Zum Schluss noch ein Zitat von Erich Trapp zur "Rhapsody in Blue", das mich besonders beeindruckt hat: "Unbestrittenes Verdienst Gershwins aber ist der Reichtum der Melodienfülle, die richtungsweisende Harmonisierung, die Einführung vom Jazz herstammender Rhythmen und nicht zuletzt der dankbare, bei aller Wirksamkeit von jedem Durchschnittspianisten zu bewältigende Klaviersatz."



 
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