Stimmung
Inhalt:

1. Verbreitungsgeschichte

2. Bedeutung

3. Xylophontypen 4. Stimmung







Die Stimmung bei den einzelnen Xylophonen in Zentralafrika hat sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede. In der Anordnung der Klangplatten zu Gebrauchsskalen hat sich eine hierarchische Tonfolge entwickelt, bei der der höchste Ton die oberste Stufe einnimmt, sowie eine Einteilung in Register und Spielbereiche.

Bei den Unterschieden gibt es 3 Stimmungs- und Ordnungsprinzipien:


1. Das Instrument hat eine annähernde äquipentatonische Stimmung und hat eine  einigermaßen gleichmäßigfortlaufende Tonfolge vom tiefsten zum höchsten Ton.

Beispiel eines Meßergebnisses eines madimba-Instrumentes
Klangstäbe: 1 2 3 4 5 6 7 8
Hertz: 330 365 405 445 485 550 685 772
Töne: e fis g a h cis' eis' g'










2. Das Instrument ist annähernd äquipentatonisch gestimmt, die Klangplatten sind aber paarweise in Oktavlage angeordnet.

Beispiel eines Meßergebnis eines manza-Xylophons der Ngbandi
Klangstäbe: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Hertz: 295 590 340 680 390 780 440 885 525 1260
Töne: d d' e e' g g' a a' c' c''








3. Das Instrument hat eine gebrochene Tonfolge; der Anfang der Skala (höchster Ton) befindet sich in der Mitte.

Beispiel eines Meßergebnisses eines babwa-Xylophons der Ababua
Klangstäbe: 1 2 3 4 5
Hertz: 605 700 735 890 485
Töne: dis' f' fis' a' h